Franken Knights
Gegner Herren
Franken Knitghts Franken Knights
  Franken Knights  

Im Jahre 1992 fanden sich einige Football-Begeisterte zusammen und brachten den American Football in den Westerwald nach Montabaur. Sie gründeten den 1. American Footballclub Fighting Farmers Montabaur 1992 e.V., der noch heute in seiner ursprünglichen Form besteht. Ziel des Vereins ist die Förderung des Sports American Football im Junioren- und Seniorenbereich mit der Teilnahme am offiziellen Spielbetrieb.
1993 wurde der Spielbetrieb in der Landesliga Mitte aufgenommen und als Vizemeister beendet. Ohne den möglichen Aufstieg wahrzunehmen wurde zwei Jahre weiter in der Landesliga Mitte gespielt und der Verein sportlich und strukturell aufgebaut. Mit der Vizemeisterschaft 1995 erfolgte der Aufstieg in die Oberliga. Nach zwei Jahren Oberliga endete der erste Abschnitt 1997 mit der Vizemeisterschaft. In den folgenden fünf Jahren nahmen die “Kämpfenden Bauern”als Verein nicht am Spielbetrieb teil, durch organisatorische und spielertechnische Probleme wahr dies nicht möglich. Jedoch spielten viele Spieler weiter in anderen Vereinen über die ganze Republik verteilt.
Im Jahre 1992 wäre das endgültige Aus und die Streichung des Vereins aus dem Vereinsregister erfolgt, jedoch besannen sich einige Ur-Farmer ihrer Wurzeln und vereinigten sich neu im Westerwald. Das Training wurde aufgenommen und im Folgejahr unter der Führung von Head Coach Hans Juhnke nahmen die Farmers wieder am Spielbetrieb teil. Mit der Meisterschaft in der Landesliga 2003 erfolgte der Aufstieg in die Oberliga. Dort folgte im zweiten Jahr die Vizemeisterschaft 2005, sowie der erfolgreiche Aufstieg 2006 als Meister der Oberliga.
Die Saison 2007 in der Regionalliga Mitte beendeten die Westerwälder als Tabellenzweiter und qualifizierten sich dadurch für die Relegation für die 2. Bundesliga. In Hin- und Rückspiel konnten die Erding Bulls deutlich geschlagen werden, im heimischen Stadion feierten ca 1400 Fans den bislang sportlich höchsten Erfolg.
Mit einem Spielerkader von knapp 70 Spielern und einer nahezu fehlerlosen Organisation dürften die Montabaur Fighting Farmers für die GFL2 eine echte Bereicherung darstellen. Eigenen Angaben zufolge ist für die Saison 2008 der Klassenerhalt das Ziel, in Fachkreisen wird dem Aufsteiger weitaus mehr zugetraut.

Ewiger Vergleich:

Knights - Fighting Farmers : noch keine Spiele

Königsbrunn Ants

Ähnlich wie die Franken Knights durchlebten die Freunde des American Footballs in Königsbrunn im Herbst letzten Jahres eine turbulente Phase an deren Ende sogar eine Vereingsgründung stand. Am 17. Oktober 2004 wurde die frühere Abteilung des TSV Königsbrunn als “AFC Königsbrunn Ants” in das Vereinsregister eingetragen. Damit begann eine neue Ära als selbständiger Football-Verein.

In die Umbruchsphase fiel dann auch der größte sportliche Erfolg der Bayern: Der Aufstieg in die zweithöchste Deutsche Spielklasse. Dieser gelang jedoch nicht auf dem Rasen, sondern am grünen Tisch. Das letzte Heimspiel gegen die “Straubing Spiders” musste nämlich durch den Verband 20:0 für die Ants gewertet werden, nachdem die Spiders mit zu wenigen Spielern angereist waren.

In der am 2. November 2004 abgehaltenen Mitgliederversammlung wurde Peter Neuner zum ersten Vorstandsvorsitzenden der Ants bestellt. Er führt die Geschäfte des Vereins. Ihm zur Seite steht der Königsbrunner Bürgermeister Ludwig Fröhlich. Als Präsident übernimmt er die Vertretung des neugegründeten Vereins in der Öffentlichkeit.

Nachdem man sportlich 2005 und 2006 aus der 2. Bundesliga Süd abgestiegen war erhalten die Ants 2007 erneut die Möglichkeit die Liga zu erhalten. Grund dafür ist der Rückzug des vermeidlichen Aufsteigers Franken Timberwolves.

Der Wiederaufsteiger aus Stuttgart ist den Knights noch von ihrer GFL2 Saison 2005 gut in Erinnerung, als die Silver Arrows damals als Aufsteiger in jedem Spiel mit Pauken und Trompeten untergegangen sind. Erstaunlich ebenso wie erfreulich war damals jedoch die Tatsache, dass das Stuttgarter Team trotz teilweise hoffnungsloser Unterlegenheit nie aufsteckte,  immer fair blieb und trotzdem noch Spass am Sport hatte. Aus dieser “lehrreichen” Spielzeit haben sich die Silver Arrows die Quint Essenz gezogen und das Team weiter aufgebaut.
Entstanden sind die “Silberpfeile” aus einer Fusion zwischen den Stuttgart Bats und den Stuttgart Stallions, die im Jahr 1997 datiert ist. Bereits Anfang der 80er Jahre spielten diese beiden Teams im Württemberger Raum erfolgreichen Football, doch im Laufe der Zeit begann auch in diesen Teams, die Entwicklung zu stagnieren. Da es im Ballungsraum Stuttgart immer mehr Vereinsgründungen zu verzeichnen gab und die Spielerdecke dadurch auch immer dünner wurde, entschlossen sich die Vorstände der beiden Vereine zu diesem einzig richtigen Schritt, dem Zusammenschluss.
Inzwischen verzeichnen die Silver Arrows stetigen Zuwachs in allen Sparten und können auch auf einige Erfolge im Bereich Cheerleading verweisen. Desweiteren trägt die Jugendarbeit weiter Früchte, sodass man sich um den Nachwuchs in Stuttgart keine Sorgen machen muss.
Welche Rolle die Stuttgart Silver Arrows in der Saison 2008 in der GFL2 spielen werden, wird sich zeigen. Laut eigener Aussage geht man das erneute Unterfangen recht selbstbewusst an und man ist sich im Schwabenländle ziemlich sicher, keine zweite Saison wie die 2005 mehr zu erleben.

Ewiger Vergleich:
Knights: 2 Siege

Silver Arrows: 0 Siege

Die Geschichte der “Kirchdorf Wildcats” beginnt im Jahr 1986, allerdings unter dem Namen “Simbach Wildcats”. 1987 bestreiten die Wildkatzen ihre ersten Spiele, der Ligabetrieb wird aber erst ein Jahr später aufgenommen. Die Wildcats belegten auf Anhieb den 2. Platz der Regionalliga Süd.

Nach einer Umstrukturierung der Football-Ligen starten die Simbach Wildcats 1989 dann in der Verbandsliga Bayern Ost. Bis 1991 scheint es dann so, als wären die Wildcats der ewige Zweite. Doch dann gelingt es: Unter der Führung von Dave Barton vom Tabor-College in Kansas wird die Meisterschaft geholt. Der Aufstieg in die zweite Bundesliga ist perfekt.

1992 ist das Saisonziel dann klar. Die heiß ersehnte Zugehörigkeit zur zweiten Bundesliga soll erhalten werden. Mit 12:8 Punkten gelingt dieses Vorhaben. Bis 1998 gehören die Bayern dann ununterbrochen der zweiten Bundesliga an, bis eine immer dünner werdende Spielerdecke die Vereinsführung dazu zwingt, die Lizenz zurück zu geben.

So gehen die Wildcats 1999 in der Bayernliga auf die Jagd. Ziel ist es, die verbliebenen Jungen Spieler zu einer schlagkräftigen Mannschaft zu formen. Dies gelingt besser als gedacht, und so steigen die Simbacher bereits ein Jahr später, als Bayerischer Meister, in die Regionalliga auf.

Unvergessen dann das Jahr 2002. Mit amerikanischen Spielern verstärkt machte man sich auf den Weg in die zweite Liga. Doch dann verlassen, nach nur zwei Spielen, Quarterback Greg Mendez und Line-Backer Steve Martin in einer Nacht- und Nebelaktion Simbach. Die verbliebenen Spieler zeigten sich jedoch unbeeindruckt und schafften den Aufstieg.

2003 gelang dann der bis dato größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Mit nur einer Niederlage gegen Darmstadt werden die Wildcats Meister. Der Aufstiegsplatz geht jedoch an die “Marburg Mercenarys” verloren. Im Oktober beschloss die Vereinsführung dann den Umzug des Vereins. Kirchdorf sollte die neue Heimat des Footballteams werden. Mit einem Zuschauerschnitt von 530 in der neuen Airport-Arena stellte sich der Umzug als richtige Entscheidung heraus. Auch wenn in der Saison 2004 nur der Vize-Meistertitel zu holen war.

Nachdem man sich für das Jahr 2005 die Ziele sehr hoch gesteckt hat war der 5. Platz für die Wildkatzen mehr als enttäuschend. Umso motivierter ging man in die Saison 2006, nach einem guten Auftakt landete man allerdings auf Grund von vielen verletzten Leistungsträgern am Ende doch wieder auf dem gleichen Platz wie in der vorherigen Saison, sprich dem 5. Platz mit 16:12 Punkten und einem Touchdownverhältnis von 351:200.

Die Geschichte des American Footballs in der hessischen Landeshauptstadt beginnt 1984 als Abteilung des Fußballvereins “Nord Wiesbaden”. 1985 starteten die “Phantoms” in ihre erste Saison. Am Ende sind sie Tabellenführer der Regionalliga. Der Aufstieg bleibt den Wiesbadenern jedoch versagt. Am grünen Tisch werden ihnen vier Punkte wieder aberkannt, auf Grund schlechter Organisation.

1986 gelingt der Aufstieg in die zweite Bundesliga dann doch. Gleichzeitig verlassen die Footballer ihren angestammten Fußballclub und machen sich selbständig. Und auch in der zweiten Bundesliga schlagen die “Phantoms” erbarmungslos zu. Die Belohnung am Ende: Platz drei.

1988 ordnet der Deutsche Football-Verband seine Ligen neu, und Wiesbaden findet sich in der Regionalliga Mitte wieder. Dort spielt man zwei durchwachsene Spielzeiten und findet sich am Ende der Saison 1989 auf einem Abstiegsplatz wieder. Ein Satzungsfehler in der Bundesspielordnung bewahrt die Hessen jedoch vor dem drohenden Abstieg.

Kontinuierlich bauen die Phantoms nun ihr Team auf. Bis es 1991 den größten sportlichen Erfolg der Vereinsgeschichte erzielt: den zweiten Tabellenplatz. Nur knapp geht der Aufstieg in die erste Bundesliga verloren.

Der verpasste Aufstieg sollte jedoch eine Trendwende in der Vereinsgeschichte einläuten. Von nun an ging es stetig bergab. Trauriger Höhepunkt: 1997 gelingt es nach zahlreichen Querelen nicht mehr eine spielfähige Mannschaft aufzustellen. Der Spielbetrieb wird ausgesetzt. Doch bereits ein Jahr später wagt sich eine neue Führungscrew an den Neuaufbau. Mit spielerischer Begeisterung und neuem Teamgeist gelingt es auf Anhieb die hessische Meisterschaft zu holen. Mit nur einer Niederlage in der Saison 1999 gelingt dem Team von Headcoach Andreas Häuser ein Jahr später der Durchmarsch in die Regionalliga. Dort sollten die Phantoms dann für drei Jahre festsitzen. Immer wieder den Aufstieg vor Augen, ging den Hessen auf der Zielgeraden die Luft aus. So bleiben sogar zwei Teilnahmen an der Relegation erfolglos.

2003 war es dann aber endlich soweit. Wieder einmal kämpften sich die Phantoms in den Play-Offs in das Finale. Gegner diesmal: Die “Straubing Spiders”. Diese zogen dann aber freiwillig ihre Mannschaft zurück und machten so den Weg in die zweite Liga für Wiesbaden endlich frei. Dort erreichten sie 2004 den vierten Tabellenplatz, hinter dem Lokalrivalen Darmstadt. 2005 musste man sich punktgleich mit Darmstadt, aber aufgrund des direkten Vergleichs nur mit Rang zwei zufrieden geben. Ebenso unglücklich verlief für die Phantome die letzt jährige Saison 2006, diesmal punktgleich mit Weinheim hatte man wieder„nur“ die Vizemeisterschaft erreicht.

Seit 2004 nun sind die American Footballer bei der SPVGG Plattling beheimatet. Mit verbunden ist der bis dato größte Vereinserfolg in der Geschichte der Blackhawks, die Meisterschaft in der Regionalliga und der erfolgreiche Aufstieg in die zweite Bundesliga Süd. Eine sogenannte „Perfect Season“ wurde vor zwei Jahre hingelegt, in dem jedes Spiel mit mehr als 26 Punkten gewonnen wurde, und zum Abschluss eine Touchdownverhältnis von 527:117 zu Buche stand. Im dem dann anschließenden Relegationsspielen bezwang man zweimal problemlos die Obertshausen Blizzard, und schaffte somit den Sprung in die Bundesliga.

Mit dem Aufstieg wurden gleichzeitig große Anstrengungen in der Jugendarbeit forciert. Um sich in der zweithöchsten deutschen Spielklasse halten zu können. Letztes Jahr noch das Überraschungsteam schlechthin, konnte man unter anderem nicht nur die Knights sondern unter anderem auch die Kirchdorf Wildcats ärgern. Nicht um sonst standen die Mannen um Jürgen Kotz vor den Knights auf dem dritten Platz.

Nicht umsonst rangierten auch gleich zwei Spieler der Hawks unter den 5 Topscorern in der Liga. Neben Florian Starzengruber, Widereceiver, mit 110 Punkten, konnte sich auch Veteran Tommy Lee Hughley mit seinen 42 Jahren auf Platz vier einpendeln. Hughley schaffte es auf 92 Punkte im Trikot der Blackhawks. Beide trugen somit enorm für den Erfolg der Plattlinger Footballer in ihrer ersten Saison bei.

Umso schwerer dürfte die Saison für Plattling dieses Jahr werden, wie auch in vielen anderen Sportarten ist doch meist die zweite Saison die schwierigere. Man darf aber gespannt sein welcher Tabellenplatz es letztendlich werden wird. Für eine Überraschung sind die Hawks ja bekannt.

Die Geschichte der Saarland Hurricanes beginnt 1997, allerdings geb es damals lediglich einen Zusammenschluss mehrerer Vereine. Erwähnt wurde der saarländische Football bereits 1982 mit der ersten Vereinsgründung in Saarlouis, später auch die Saarbrücken Wölfe oder die Dillingen Steelhawks. Insgesamt gingen in einer 15 Jahre währenden Epoche mehrere Gründungen und Umzüge einher, bis zum Schluss Dillingen und Saarbrücken übrigblieben. Diese beiden Teams entschlossen sich zu einer Fusion, die sowohl sportlich als auch wirtschaftlich Sinn machte.
In der zweiten Liga konnten sich die Wirbelwinde zu einer festen Größe mausern, bis sie 2001 in die GFL aufstiegen, wo sie sich bis 2007 halten und behaupten konnten. Doch dann war es soweit: Das Saarbrückener Team konnte im Konzert der Großen nicht mehr mitspielen und verlor auch die beiden Relegationsspiele gegen die Munich Cowboys recht deutlich. Jetzt findet man sich wieder in der GFL2, in der auch manche Trauben sehr hoch hängen werden.
Gespannt darf man auf die Saarländer Truppe bestimmt sein, dürfte sich der Kader aus einigen alten GFL-Recken, aber auch aus vielen jungen Wilden zusammensetzen. Traditionell werden die Hurricanes auch wieder auf die Mithilfe einiger US-Boys vertrauen, um den sportlichen Erfolg zu steigern.

So entschied man sich auch dieses Jahr auf die Geschicke eine Amerikanischen Headcoaches zurückzugreifen. Mit Mike Scholars ist ihnen auch gelungen einen in Europa erfahrenen Coach an Land zu sehen. Neben Stationen in Dänemark und Schweden versucht er nun seine Erfahrung im westlichsten Bundesland mit einzubringen. Man darf also gespannt sein was er aus dem jungen, ehemaligen GFL Kader zaubert. Beweisen darf er sich gleich im vorgezogenen Liga-Opener am 12.04. gegen Plattling vor heimischen Publikum.
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