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2010-03-17 Die Knigths sind Bayerischer Vizemeister

 

Aller guten Dinge sind drei, dachte sich wohl der Footballgott am Samstag in Ansbach: Die dritte Bayerische Hallenmeisterschaft, das dritte Mal der zweite Platz für die Rothenburger Nachwuchsfootballer. Trotz der 0:20-Niederlage im Finale gegen den alten und neuen Bayerischen Meister Nürnberg Rams überzeugten die Knights über weite Strecken des Turniers und sind für die Deutsche Hallenmeisterschaft in zwei Wochen in der heimischen Sporthalle in der Bleiche qualifiziert.


Den Auftakt machte das Nachbarschaftsduell der Knights gegen die Ansbach Grizzlies. Trainer Philipp Kimmelmann hatte sich in der Offense für Laurin Holzhauser als Quarterback entschieden und der 11-jährige legte gleich los. Mit präzisen Pässen bediente er seine Receiver und fand bereits in der ersten Halbzeit Dustin Wen-inger (2x) und Philipp Sauereßig in der Endzone. Emre Dilek machte direkt nach Wiederanpfiff mit einem Interception-Return-Touchdown alles klar. Toni Wollmershäuser und Diane Nagel vervollständigten einen ungefährdeten 31:0 Erfolg.


Das Spiel gegen Die Fürsty Razorbacks verlief spannender. Obwohl die Defense gut stand und die Offense in der ersten Halbzeit ein 14:0 herausspielte, schwebten immer die erste Gegenpunkte in der Luft. Die kamen auch direkt nach der Halbzeit. Die Razorbacks verkürzten auf 7:14, aber die Defense zeigte sich immer besser eingespielt. Philipp Sauereßig entschied mit seinem dritten Touchdown die Begegnung, verletze sich dabei aber ohne gegnerische Einwirkung und der eifrigste Punktesammler musste aus dem Spiel genommen werden.


Damit standen die Knights bereits vor dem letzten Vorrundenspiel als Gruppensieger fest. Gegen die Erding Bulls entwickelte sich zuerst ein offener Schlagabtausch. Nach der schnellen Führung durch Diane Nagel fing Yves Scherer zwar einen gegnerischen Ball ab, aber der Angriff konnte die gute Feldposition nicht ver-werten. Im Gegenteil: die Bulls kamen auf 6:7 heran. Danach machten die Knights aber alles klar. Immer wieder gelangen schnelle Tackles durch die Linebacker Orkun Demirkol und Tim Wolfsgruber und die Offense nutzte ihre Chancen zum 27:12 Endstand.

Im Halbfinale warteten die Feldkirchen Lions, die bis dahin vor allem durch schnelles Spiel und Athletik geglänzt hatten. Einen 0:6-Rückstand nach einer Interception von Laurin Holzhauser wandelte Dustin Wenninger in ein 7:6 um. Doch die Lions konterten umgehend zum 12:7. Sekunden vor der Halbzeit kehrte der an der Seitenlinie mitfiebernde Philipp Sauereßig für zwei Spielzüge zurück und erzielte in seiner unnachahmlicher Weise das 14:12. In der Pause konnte die Defense besser auf den Gegner eingestellt werden. Damit gab es keine weiteren Punkte mehr für die Lions. Yves Scherer entschied das Spiel mit einem sehenswerten Lauf über das ganze Feld. Den letzten Punkt erzielte Laurin Holzhauser auf Pass von Dustin Wenninger selbst.


Im Laufe des Turniers hatten sich die Knights und die Rams als die aktuell stärksten Teams Bayerns heraus-kristallisiert. Zum vierten Mal in Folge standen sich im Endspiel um die Meisterschaft die beiden fränkischen Rivalen gegenüber.
Die Knights im Ballbesitz überquerten schnell das Feld, aber kurz vor der Endzone unterlief Laurin Holzhauser seine zweite Interception, die die Rams sofort zur 7:0 Führung ummünzten. Der Wurm wollte danach nicht wieder aus dem Spiel der Knights heraus: Der Weg über das Spielfeld gelang zwar, aber Punkte konnten keine aufs Scoreboard gebracht werden. Obwohl die Defense sehr gut deckte und der gegnerische Quarterback immer wieder den Ball ohne Anspielstation wegwerfen musste, gelang den Rams vor der Halbzeit ein weiterer Touchdown. Mit zunehmender Spieldauer war der jungen Rothenburger Mannschaft die zunehmende Nervosität immer deutlicher anzumerken. Die Deckung wurde gelockert, die Offense spielte unkonzentrierter, Bälle kamen nicht mehr an oder wurden einfach nicht mehr festgehalten. So konnten die Rams noch einen Touchdown zum 0:20 draufsetzen und das Turnier für sich entscheiden.


„Irgendwie haben wir im Moment einen Finale-Komplex.“ sagte Trainer Philipp Kimmelmann am Ende. „Von den letzten 5 haben wir vier verloren. Wird Zeit, dass wir das ändern.“ Defense Trainer David Sauereßig war auch ein wenig ratlos. „Eigentlich haben wir gar nicht schlecht gespielt. Die Rams haben halt jeden Fehler sofort ausgenutzt. Wir haben das nicht.“


Für die Knights war der Ausgang des Turniers nicht entscheidend. Als Ausrichter des German Junior Indoor Flag Bowl waren sie ohnehin bereits qualifiziert. Ebenso wie die Nürnberg Rams als amtierender Deutscher Meister. Somit vertreten die Feldkirchen Lions als drittes bayerisches Team die Landesfarben bei der Deutschen Meisterschaft am 27. und 28.03. in Rothenburg.

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Hey jungs... Keep your head up habt ne geile sasion gespielt. hatte kein glück.. hätts euch echt gegönnt. LG
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